Oliver Brunn

Wenn Transparenz sichtbar wird – warum mein Büro jetzt auf Google Maps steht

Vor kurzem standen Fotografen von Google Maps in meinem Büro. Kameras, 360°-Technik, systematische Aufnahmen jedes Raumes. Was zunächst wie ein rein technischer Vorgang wirkt, hat für mich eine deutlich größere Bedeutung: Transparenz.

Unternehmen sprechen häufig über Offenheit, Nahbarkeit und Vertrauen. Sichtbar wird das jedoch selten. Webseiten zeigen ausgewählte Perspektiven, Social Media zeigt Momentaufnahmen – aber die tatsächliche Arbeitsumgebung bleibt meist verborgen. Durch die digitale Abbildung meines Büroraums entsteht etwas anderes: Jeder kann sehen, wo Gespräche stattfinden, wo Strategien entstehen und wo mit Unternehmern gearbeitet wird. Keine Inszenierung, sondern Realität.

Google Maps zeigt damit nicht nur einen Standort, sondern schafft Zugänglichkeit. Wer mich sucht, findet nicht nur eine Adresse, sondern einen echten Eindruck. Gerade in der Beratungsarbeit ist das kein nebensächlicher Punkt. Vertrauen entsteht nicht allein durch Kompetenz, sondern durch Nachvollziehbarkeit. Menschen wollen wissen, mit wem sie arbeiten – und in welchem Umfeld Entscheidungen vorbereitet werden.

Gleichzeitig passt dieser Schritt exakt zu meinem Verständnis von 360°-Denken. Digitalisierung bedeutet nicht nur Effizienzsteigerung oder Marketingreichweite. Sie bedeutet auch, Perspektiven zu öffnen. Wer bereit ist, Einblicke zu geben, signalisiert Klarheit und Haltung. Transparenz ist kein Risiko, sondern ein strategisches Statement: Ich habe nichts zu verstecken, sondern etwas zu zeigen.

Interessanterweise zeigt sich hier auch die Grenze digitaler Werkzeuge. Die Kamera kann Räume erfassen, aber keine Gespräche. Sie zeigt Strukturen, aber keine Ideen. Sie bildet Oberflächen ab, nicht Denkprozesse. Genau deshalb braucht es weiterhin den erweiterten Blickwinkel. Google Maps zeigt den Raum – das 360°-Denken erklärt, was darin wirklich passiert.

Für mich ist diese Veröffentlichung daher mehr als ein technisches Update. Sie ist ein konsequenter Schritt hin zu einer offenen, nachvollziehbaren und modernen Unternehmenspräsenz. Wer heute Vertrauen aufbauen will, muss sichtbar sein – nicht nur digital auffindbar, sondern authentisch erlebbar.

Transparenz beginnt nicht mit großen Worten, sondern mit kleinen, konsequenten Entscheidungen. Manchmal reicht es, einfach die Tür zu öffnen – oder sie digital sichtbar zu machen.

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